OK&Jugendarbeit
Spaß haben und dabei schlauer werden
Schule und Jugendarbeit haben es zwar meist mit denselben Personen zu tun, mit Jugendlichen, deren persönlichem und sozialem Hintergrund, deren Interessen und Bedürfnissen. Unterschiedlich sind jedoch Struktur und Motivation der Arbeit.
Während Medienarbeit in der Schule sich primär daran orientiert, vorhandene Curricula so umzusetzen, daß Medienerziehung eines der vielen Mittel der schulischen Erziehung ist, kann Medienarbeit in der Jugendarbeit neue Themen entdecken, vorhandene Themen neu erschließen, notfalls sogar Selbstzweck bis hin zur beruflichen Orientierung sein. Sinnvollerweise richtet sich Jugendarbeit so aus, daß die strukturellen Vorteile optimal genutzt werden können.
Motivation
Die Notwendigkeit interner Motivation zwingt die Verantwortlichen zu adäquater Adressatenansprache.
Zeitrahmen
Ohne 45-Minuten Rhythmus kann Jugendarbeit die mediale Betätigung dem Zeitbudget der Jugendlichen anpassen.
Finanzierung
Engagement der Jugendlichen für Projekte schlägt sich oft in besserer Behandlung und Auslastung der Geräte nieder.
Mitarbeiter
Teamarbeit entspricht eher Medien-Produktionsbedingungen als eine Hierarchie, setzt Kreativität frei und fördert soziale Kompetenz.
Kontinuität
Projekte werden abgeschlossen, bevor neue angegangen werden. Medienarbeit und Jugendarbeit gehen hier gleichartig vor.
Curriculum
Die Themen, die Jugendarbeit ohnehin behandelt, können über Medien interessanter vermittelt werden als ohne.
Damit die spezifischen Chancen der Medienarbeit in Jugendeinrichtungen optimal genutzt werden können, offeriert der Offene Kanal eine Reihe von Angeboten:
- Fortbildungen für Multiplikatoren (Videoführerschein, Radioführerschein, MultiMediaCard)
- Transportable Technik zum kostenlosen Ausleihen für den Einsatz im Jugendtreff vor Ort
- Konzepte, Beratung und Unterrichtsmaterial
Das Konzept des Offenen Kanals für das Medienlernen in der Jugendarbeit findet sich ausführlich in einer Broschüre zum Thema oder ist online einzusehen.







