OK-Medienzirkus
Floh im Ohr - das rollende Mediencamp mit Schwerpunkt Audio

Floh im Ohr – was ist das?
Das
Medienmobil kommt ins Dorf – mit Tonaufnahmegeräten,
Schnittplätzen,
Mikros, einem mobilen MultiMediaLab
und einer
mobilen Bühne.
Jeder und jede Jugendliche von 10 – 18 Jahren kann hier eigene Töne und
Geräusche,
Interviews
und Reportagen,
Webseiten
und Multimediaprodukteproduzieren.
Die
Ideen, die
Themen kommen von euch.
Wir zeigen, wie die Technik funktioniert und wie man so eine
Produktion durchzieht.
Dann
geht's los: Mit dem MD-Rekorder zieht ihr allein
durchs Dorf,
... dann Schnitt, Pagedesign, Digitalisierung, Nachvertonung.
Präsentation
per beam auf Open-Air-Leinwand und auf der Bühne vor dem großen
Dorfpublikum.
Also:
Schon mal ein Thema ausdenken, Ideen, sammeln ... und: Die ganze
Woche frei halten! Denn Hörfunk machen ist Arbeit,
Chaos, Stress und Spaß.
Hintergründe und Konzept
Kostenlos
und ohne Anmeldung bietet das Camp in den Dörfern jeweils für
fünf Tage allen Ideen und Aktivitäten Raum, ist ständig
geöffnet und wird von einem kompetenten 6-köpfigen Team
betreut.
Beim Sammeln erster Erfahrungen und Töne mit den
MD-Kits werden auch die Themen von den Jugendlichen selbst gefunden.
Wichtig ist, dass die Ideen und produzierten Stücke dabei nicht
nach altbekannten Radio- oder Hörspiel-Normen beurteilt werden.
Jedem Teilnehmer wird eine eigene Gestaltungskompetenz eingeräumt.
So entstehen oft ausgefallene Ergebnisse, die aus
den Mustern der Radioeinheitskost herausfallen.
In einer Abschlusspräsentation
werden die in fünf Tagen fertig geschnittenen Beiträge auf
dem Dorfplatz Open Air dem Dorfpublikum unter reichlichem Applaus
präsentiert. Gleichzeitig geht das ganze natürlich auch
live auf Sendung.
Etwa 100 Jugendliche gestalteten in jedem Jahr
viele Beiträge und produzierten jeden Abend eine Live-Sendung
vom Dorfplatz der jeweiligen Gemeinde.
Durchführung
Sie können hier eigene
Töne und Geräusche, Interviews und Reportagen, Webseiten
und Multimediaprodukte produzieren. Durch kompetente Anleitung
erhalten die Jugendlichen die notwendigen technischen und
journalistischen Kenntnisse, von der Recherche über das
Interview bis zur Produktion eines sendefähigen Hörfunkbeitrags.
Die Ergebnisse werden dem Dorfpublikum täglich in einer open
Livesendung zu Gehör gebracht.
So
sieht ein typischer Ablaufplan bei Floh im Ohr aus
:
Montag
Um 10.00 Uhr geht es los.
Schrei-Laser
& Sound-System austesten, erste Proben mit den Aufnahmegeräten,
Themenfindung.
Dienstag
Morgens
gibt es um 10.00 Uhr immer erstmal ein gutes Arbeitsfrühstück.
Danach Recherche über persönliches Thema, Reportagen und
Hörspiele, Umfragen, Comedy, Soundscapes, Geräuschmusik
oder Live-Scratching. Und um 20.00 Uhr geht es auf TIDE 96.0 MHz
live on air.
Mittwoch
Einige
Gruppen arbeiten weiter an ihren Aufnahmen, andere fangen mit dem
Schnitt an. Und immer wieder: Interviews im Dorf, Bandmaschinen-Mucke
oder Science-Fiction-Hörspiel. Und abends alles live on air auf
TIDE 96.0 MHz.
Donnerstag
Schnitt
und Montage, Effekte und Zusatz-Kommentare, Dorf-Nachrichten und
"Szene-Tipps".
Ab 20.00 Uhr dann: Open-Air-Präsentation
auf der OK-Bühne: LIVE-SENDUNG im Radio auf TIDE 96.0 MHz von
den Jugendlichen selbst produziert!!! Wunschmusik und alle Beiträge
direkt über den Äther!
Freitag
Es
gibt kleine Workshops: Soundeffekte, experimenteller Schnitt oder
Ambient-Sound-System. Und natürlich: Einen Sendungs-Mitschnitt
für jede/n.
Was benötigen wir?
Einen
zentralen Platz im Dorf zum "Drüberstolpern". Auf dem Platz
steht unsere "Wagenburg".
- Wir brauchen Strom (220 Volt, 16 A).
- Eine Toilette in der Nähe für die Jugendlichen ist notwendig.
- Waschräume für das Team irgendwo im Dorf sind ebenfalls erforderlich.
- Wenn ein ISDN-Anschluss in der Nähe ist, den wir während des Camps nutzen können, wäre das hilfreich. Sonst müssen wir einen von der Telekom legen lassen.
- Wir
brauchen eine Ansprechperson. Die Aufgaben dieser Person sind
folgende:
- Verteilung des vom Offenen Kanal zur Verfügung gestellten Werbematerials (Plakate, Flyer).
- Für Nachfragen der Jugendlichen vor Ort zur Verfügung stehen.
- Während der Woche, in der wir im Dorf sind, für Nachfragen (Wo gibt es Brötchen? Wo gibt es verzinkte 8 cm lange Nägel? oder ähnliches) zur Verfügung stehen.
- Dafür sorgen, dass Strom und Toiletten (s.o.) vorhanden sind und ein Schlüssel an die Teamleitung gegeben wird.
Termine
Voraussetzungen
An dem Projekt können jeweils zwischen 20 und 30 Jugendliche im
Alter von 10 bis 18 Jahren teilnehmen. Die Teilnahme an dem Projekt
ist für Jugendliche kostenlos. Kreis und Gemeinde müssen sich mit je 1/6 an den Gesamtkosten beteiligen.
Archiv
- 1998
im Kreis Ostholstein (Süsel, Scharbeutz)
- 1999
im Kreis Nordfriesland (Witzwort, Tating, Schwabstedt)
- 2000
im Kreis Dithmarschen (Wöhrden, Wesselburen, Albersdorf,
Tellingstedt)
- 2001
im Kreis Ostholstein (Pönitz, Ahrensbök, Curau, Pansdorf)
- 2002
im Kreis Segeberg (Sülfeld)
- 2003
im Kreis Herzogtum-Lauenburg (Kastorf, Krummesse, Nusse)
- 2004
im Kreis Dithmarschen (Pahlen, Hennstedt)
- 2005
im Kreis Plön (Wankendorf, Hohenfelde)
- 2006 im Kreis Schleswig-Flensburg (Süderstapel, Erfde)
- 2007 im Kreis Pinneberg (Mooregge, Pinneberg-Waldenau)
Weitere Informationen
Offener Kanal Schleswig-Holstein AöR
Hamburger Chaussee 36
24113 Kiel
Fon 0431 – 640040
Fax 0431 – 6400444 oder e-mail: info@oksh.de










